Carver Hawke

 

Klasse: Krieger
Spezialisierung: Keine
Fundort: von Anfang an dabei
Wohnort: Gamlens Hütte
Besonderheit: jüngerer Bruder von Hawke

"Wir haben hundert Möglichkeiten und entscheiden uns doch für den Weg zurück. Du kannst sagen, was du willst, aber einem alten Namen nachzujagen, ist alles andere als ein Neubeginn."

Carver ist ein fähiger, starker Krieger, der immer wieder versucht, sich zu beweisen ... auch wenn häufig nicht klar ist, wen er eigentlich beeindrucken will. Als Sohn und Bruder von Magiern ist er umgeben von Magie aufgewachsen, die er nie wirklich verstehen konnte ... und fühlt sich, als würde etwas von ihm erwartet, was er niemals leisten kann. Obwohl er seine Familie von Herzen liebt, hat er manchmal das Gefühl, die dümmste Person im Raum zu sein.

Carver ist in Lothering nie ganz zurechtgekommen, hat seinen Mangel an Zielstrebigkeit jedoch damit begründet, dass er keine Aufmerksamkeit auf seine Familie aus Abtrünnigen lenken wollte. Nach dem Tod seines Vaters schlug er eine militärische Laufbahn ein, die aufgrund der Verderbnis und der verheerenden Niederlage bei Ostagar jedoch ein schnelles Ende fand. Obwohl er weiß, dass die sofortige Flucht angesichts der vorrückenden Dunklen Brut die einzige vernünftige Entscheidung war, wäre es ihm fast lieber, er hätte standgehalten und gekämpft. Obwohl dieser Versuch zum Scheitern verdammt gewesen wäre, hätte ihm der Kampf gegen die Horde einen Sinn gegeben ... etwas, wonach Carver sein ganze Leben lang gesucht hat.

Carver - nach den tiefen Wegen

[wenn Carver Templer wird:]
Seit Carver bei den Templern ist, nimmt er nur selten Kontakt zu seiner Familie auf. Er entschuldigt dies mit seinen Pflichten und seiner Ausbildung, obwohl herauszuhören ist, dass er sich seiner Entscheidung noch immer nicht sicher ist. Da er aus einer Familie stammt, in der die Magie so tief verwurzelt ist, hat er nur wenig mit den anderen Angehörigen des Ordens gemein. Und obwohl er überzeugt ist, dass die Überwachung des Zirkels ebenso sehr dem Schutz der Magier wie ihrer Kontrolle dient, hat er beunruhigenden Machtmissbrauch miterlebt. So wird der Sinn, den er in seinem Dienst gefunden hat, immer wieder vom blinden Hass seiner Vorgesetzten überschattet. Er ist sich sicher, dass er ein gutes Werk vollbringt, und doch ist der Weg weitaus gewundener, als er erwartet hätte.