Erfahrungsbericht über Dragon Age II - Das Zeichen der Assassinin

Unser Kollege Kaidan hat Dragon Age II - Das Zeichen der Assassinin gespielt und die ersten Spielminuten in einem Erfahrungsbericht zusammengefasst (enthält Spoiler). Viel Spaß beim Lesen!

Dragon Age II – Das Zeichen der Assassinin

Lasst uns heute in ein neues Kapitel von Hawkes Saga entführen, und wer könnte dies besser, als der gute Varric? Lauschen wir seinen Worten und erblicken mit der „Sucherin“ die Wahrheit, um das Geheimnis der Assassinin zu erfahren. Wer mag sie sein, und was ist ihr Verlangen? Und was hat Hawke mit all der Sache zu tun?

Nun, es fing alles noch ganz harmlos an, vermutlich wie bei jeder Geschichte... weiterlesen

Hawke und seine Mannen und natürlich auch Damen (je nach dem wen man für seine Partie auswählt) schreiteten gemütlich zur Mitternachtszeit durch Kirkwall, um jemanden zu treffen.

Oh, und wer hätte es gedacht, es war eine Falle. Umzingelt von dutzend Bogenschützen und schwer bewaffneten Söldnern saß Hawke in einer großen Zwickmühle, aus der er sich nicht so leicht herausreden konnte, wie es sich manche wohl in dieser Situation gewünscht hätten.

Die Luft war förmlich elektrisiert vor Spannung und als beide Seiten kurz davor standen ihre Schlachtrufe dem Himmel empor zu rufen, kam aus dem Nichts ein Schatten hervor, so schnell und flink, dass die Augen kaum folgen konnten. Erst als die Erscheinung zum Stehen kam, erblickten die Anwesenden eine zierliche und doch starke, rothaarige Elfin, die mit den Heerscharen der Mordtruppe spielend fertig wurde.

Nach kurzem, aber vielem Blutvergießen waren die Möchtegern- Söldner besiegt und man konnte mit der unscheinbaren Schönheit ein Gespräch beginnen. Wie sich herausstellte war sie es, die den Champion von Kirkwall an diesen Ort lockte, doch nicht um ihm zu schaden, sondern um ihn um Hilfe zu bitten. Denn Hawke war einer der Wenigen, die zum Fest eines orlaisianischen Herzogs eingeladen wurden. Das bringt wohl der Status eines Champions mit sich.

Nach weiteren Dialogzeilen erfuhr Hawke endlich ihren Namen, der „Tallis“ lautete und ihre Beweggründe, wieso sie ihn hierher lockte. Sie wollte ein Juwel wieder haben, was sich aber im späteren Verlauf als was ganz anderes herausstellte, aber dies soll momentan noch nicht verraten werden. Es sei nur so viel gesagt, Tallis ist definitiv keine normale Diebin und ganz bestimmt ist sie auch nicht habgierig.

Gleich in derselben Nacht begannen sie ihre Reise zum Herzog, um an seiner großen Feierlichkeit teilzunehmen. Wie lange es genau dauerte, mag Varric wohl gerne verdrängt haben.

Jedenfalls war es am Morgen, als Hawke und seine Gefährten endlich ankamen. Dort begrüßte man ihn jedoch nicht gerade freundlich. Erst als sich Hawke vorstellte, wurden inhaltslose Freundlichkeiten ausgetauscht, die meistens vom Herzog des riesen großen Anwesens kamen, die er sein eigen nennen konnte und genau in dieser uneinnehmbaren Festung war der Juwel, den Tallis unbedingt wollte. Doch die Feier und somit die Eintrittskarte in das Chateau kam erst nach der Jagd. Diese kleine Randnotiz kam jedoch nicht bei jedem gut an, was man auch lautstark äußerte. Isabela z.b. hatte keine Lust auf einen Wyvern Steak und Varric hat sich nur gefragt, wieso Hawke ihn nie an einen gemütlichen Ort mitnehmen könne, wo man nicht ständig nach ihren Leben trachtet.

Die Einzige, die auf die Jagd wollte, war Tallis, aber auch nur weil sie es so schnell wie möglich hinter sich bringen wolle, um zu den Feierlichkeiten zu kommen. Also machten sie sich auf den Weg um einen nahen Verwandten der Drachen zu jagen und zur Strecke zu bringen.

Auf ihrem Weg begegneten sie vielen Jägern, die auf ihre treuen Mabari setzten, denn diese riesen Kampfhunde waren nicht nur in der Schlacht fähige Kampfgenossen, nein, sie waren zudem noch sehr gute Fährtenfinder.

Doch Tallis sagte ihren Begleitern, man solle sie einfach nicht beachten, da sie keine Ahnung hätten wie sie einen Wyvern zu jagen hätten. Hawke und seine Gefährten schenkten ihr Glauben und folgten ihren weisen Worten. Dennoch gab es einige Situationen, wo man Menschen oder Tieren in der Not helfen konnte. Je nachdem wie sehr man die Nebenquests beachten wollte. Bspw. konnte man einer Jägertruppe hinterher rennen, um zu erfahren was sie gefunden hatten. Leider war es kein Wyvern, aber es war auch nicht weniger tödlich. Die Ungetüme, die die voraus rennenden Jäger verspeist hatten, waren „Ghasts“, eine Mischung aus Gollum und Goblin und genauso übelriechend, wie sie hässlich waren. So ähnlich sagte es zumindest Isabela.

Diese Begegnung sollte Hawke und seinen Begleitern eine Lehre sein, sich nicht blind links auf andere zu verlassen. Diesem Motto entsprechend gingen sie auf ihre eigene Fährtensuche und entdeckten hier und da die übrig gelassenen Rester von Wyvern. Einige nahmen die Gefährten mit, um ein kleines Exemplar der Drachenähnlichen Geschöpfe anzulocken.

Nach einem längeren Marsch vernahmen der Champion und seine Waffenbrüder auch endlich einige Rufe dieser großen Geschöpfe oder zumindest was dem ähnlich kam. Und dabei entdeckten sie auch gleich noch eine Spur der Wyvern. Leider hätte man auf diese Fährte sehr gerne verzichtet. Denn, wie soll man es am besten ausdrücken, es waren die Endprodukte des Verdauungsystems, welches Hawke dann auch noch später durchsuchen musste und das obwohl man es vielleicht nicht wollte. Wieso er das tat und was Isabela, Tallis und Varric dazu zu sagen hatten, soll eine andere Geschichte sein.

Jedenfalls folgten sie den neuen Spuren und kamen bald an einer Lichtung an, die nahezu perfekt für eine Falle war. Also legten Hawke und Tallis die zuvor gefundene Beute auf einen bestimmten Fleck der Lichtung.

Es wurde still, kein Lebewesen war zu hören, keine Vögel, keine Ghasts, einfach gar nichts. Dann, ganz plötzlich, verbogen sich die Bäume vor Hawke und Tallis und aus dem Nichts kam ein riesiges Ungetüm heraus gesprungen. Sein Brüllen stieß eine solche Druckwelle hervor, welches sogar einen gestandenen Mann zum Wackeln hätte bringen können und sein riesiges Maul konnte vermutlich einen ganzen Zwerg mit einem Haps verschlingen.

Es fletschte die Zähne, wetzte die Krallen und ließ seinen geschärften Blick direkt auf Hawke fallen...

Ihr wollt wissen wie es weiter geht, ob Hawke diesen Kampf gewinnt und ob Tallis ihr Juwel bekommt? Findet es heraus in „Das Zeichen der Assassinin“.

P.S. Ihr werdet auch noch Bekanntschaft mit alten Vertrauten machen.